HERZLICH WILLKOMMEN

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Ab sofort könnt ihr auf dieser Website für eure Favorit_innen abstimmen. Jede Person hat eine Stimme für die eingereichten Bilder und eine Stimme könnt ihr an einen Sonderbeitrag vergeben. Wir freuen uns schon sehr auf die Abstimmung und sind gespannt welche Kunstwerke euch besonders ansprechen!

Eure Stimme könnt ihr bis zum 31.10.2021 abgeben, dann stehen die Sieger_innen fest.

Roman, 15 Jahre:

„In meinem Bild habe ich dargestellt, dass man ein Gefühl mit einer Maske kauft, die Verkäuferin wird nichts sagen, wenn du irgendeine nimmst, sie hat auch einen neutralen Gesichtsausdruck, sie wartet nur, dass man eine nimmt.“

Melina, 19 Jahre:

„Dieses Kunstwerk zeigt zwei Männer die sich lieben. Sie zeigen ihre Gefühle nicht, weil Sie Angst haben von der Gesellschaft ausgelacht oder belächelt zu werden.“

Arthur, 14 Jahre:

„Ich wollte in dem Bild zeigen, dass diversity ein wichtiges Thema in der Gesellschaft ist und man eine Person nicht nach dem Aussehen beurteilen sollte. Der Interpretationsspielraum bei den beiden Personen ist sehr groß, aber die Message des Bildes wird immer gleichbleiben. Die Personen fühlen sich wohl wie sie sind und sind stolz darauf wer sie sind. Daran sollte niemand etwas ändern können.“

Celine, 16 Jahre:

Bild Nr. 1:

„Auf Blatt 1 ist ein Hintergrund von 3.“

 

Bild Nr.2:

„In meinem Text habe ich über den Alltag junger Menschen geschrieben und über das Problem des Outings und der Akzeptanz in der Gesellschaft gegenüber der LGBTIQ+ Community.“

 

Bild Nr. 3:

„Der Text ist der dritte Teil von meinem Projekt bzw. das dritte Blatt. Ich habe den Text weitergeführt. In dem Text geht es auch über die verschiedenen Menschen. Und im Hintergrund sieht man noch Zeichnungen.“

 

Bild Nr. 4:

„Ich habe auf Blatt 4 den Text zu Ende geschrieben wie ich mich fühle bzw. wie ich mich verändert habe. Im Hintergrund habe ich mir überlegt die verschiedenen Sexualitäten zeichnen zu malen.“

Sophie und Annika, 14 Jahre:

„Ich habe das Bild mit meiner Freundin Annika kreiert. Künstlerisch stellen wir Flaggen der Homosexualität und Geschlechtsidentität in einer Collage dar. Wir haben lange an diesem Projekt mit Acrylfarbe, Glitzer und viel Freude gearbeitet. Wir freuen uns das wir an diesem Projekt teilnehmen dürfen und finden es wichtig das sowas in den Schulen behandelt wird.“

Lucia, 10 Jahre:

„Ich wollte mein Bild bunt und farbenfroh gestalten, so wie unsere Stadt und Welt ist! Die vielen verschiedenen Muster sollen die unterschiedlichen Richtungen und Vorlieben der Menschen zeigen. Einer geht rechts, einer links und der dritte dreht sich sogar manchmal im Kreis. All das soll die Vielfalt und ihre damit verbundene Toleranz darstellen.“

Clara, 12 Jahre:

„Ich habe zwei Frauen gemalt, die im Regen stehen und sich einen Regenschirm teilen, Liebe liegt in der Luft.“

Heidi, 14 Jahre:

„Ich habe meine Gefühle zu dem Thema „LGBTQIA+“ naiv gestaltet. Mich interessiert das Thema, da ich first of all selbst lesbisch bin. Außerdem finde ich das die LGBTQIA+ noch nicht genug respektiert und akzeptiert wird.

In diesem Bild sind als Pilz die Pan & Lesbian Flag abgebildet, die Biene steht für Bi, da das englische Wort Bee recht ähnlich klingt. Der Frosch is just for Support.“

Louise, 12 Jahre:

„Ich habe zwei Frauen, die sich küssen und sich lieben gemalt, um zu zeigen, dass man lieben kann wen man möchte. Jeder soll so glücklich sein, wie er oder sie möchte.

Die beiden sind eingehüllt in eine Lgbtq Flagge.“

Marlene, 13 Jahre:

„Die LGBTQ+ Community zeichnet sich durch diversity aus und zeigt sich, wie auf der Flagge, in bunten Farben. Ich habe versucht in meinen Bildern bunte Farben unterzubringen und diese mit Sexualitäten aus der LGBTQ+ Gemeinde zu verbinden.“

Julia, 15 Jahre:

Bild 1: „Wer kennt es nicht? “Er ist straight…er mag mich nicht.” …. Wir sehen wie ihr euch anschaut.“

Bild 2: „Manchmal ist man “nur” befreundet und manchmal eben nicht

Anika, 20 Jahre:

„”The paradox fear of coming out” – Graue Männer um uns herum, reden uns ein was Normalität bedeuten soll. Dabei ist alles so bunt. Wie kann grau normal sein, wenn alle auf der Welt unterschiedlich sind, bunt? Es ist die Angst der grauen Männer, Angst vorm Anderssein, vorm Ausgrenzen. Und so legten sie damals ihre bunte Kleidung ab, schlossen sie ein. Von diesem Tag an war grau für sie normal und sie wollten, dass ihre Welt genauso aussieht. Doch das werden wir nicht zulassen. Wir sind stolz auf unsere Farben. Die Welt ist schöner so, besser so. Und doch schaffen es diese grauen Gestalten täglich bunte Menschen zu verschrecken, zwingen sie dazu sich im Schrank zu verstecken. Dabei sind diese Menschen so wunderschön und einzigartig – so wie wir alle. Diese Collage ist eine Ode an die Andersheit. Ein Aufweisen von dem Paradox der Angst vorm Anderssein. Denn anders sind wir alle, anders ist das wahre “Normal”.“

Sophia, 14 Jahre:

„Ich will zeigen das jeder Mensch so sein kann wie er ist.“

Katelynn, 12 Jahre:

„Ich habe das Bild gemalt, weil es mir egal ist was man für eine Sexualität hat.“

Joëlle, 17 Jahre:

„Mit meinem Bild will ich die zwei Seiten im Leben eines Mitgliedes der LGBTQ+ Community zeigen.

Einerseits (leider), dass man nicht in jeder Umgebung offen man selbst sein kann oder es sich nicht traut. Andererseits die Hoffnung, dass in Zukunft jeder frei lieben und leben kann, ohne seine Sexualität oder sein Geschlecht verstecken zu müssen.“

Anthony, 12 Jahre:

„Ich erfahre öfters wie Transsexuellen und transgender Leuten gesagt wird, sie wären immer noch ein Mann/eine Frau.

Doch mit meinem Bild will ich zeigen, dass das absoluter Schwachsinn ist. Transmänner sind Männer und Transfrauen sind Frauen! Man sollte auf seine Gefühle hören, kein anderer kann einem sagen, was man fühlt. Deswegen sollte jeder sein können was er möchte ohne dafür diskriminiert zu werden.“

Jana, 16 Jahre:

„Ich habe draußen im Park eine Frau gesehen, die irgendwie was an sich hatte was meine Aufmerksamkeit auf sie zog ich. Ich habe einfach angefangen zu malen.“

Nathalie, 20 Jahre:

„Mein Werk handelt um die Geschlechtsidentität spezifisch für Non-binary Leute. Wie das Gefühl im falschen Körper zu stecken einen auffrisst und wie der richtige Körper einem Selbstbewusstsein bringt und die negativen Gefühle abschirmt.“

Freie aktive Schule 12-15 Jahre

„Wir haben den Kreativwettberwerb als Anregung für einen Workshop mit den Schüler*innen genutzt. Wir haben uns zusammengesetzt und verschiedene Themen erörtert. Fazit: Jeder darf sich so ausleben wie er sich wohl fühlt und soll fühlen dürfen was er möchte. Nach Diskussionen und Gesprächen mit verschiedenen Jugendlichen ist dieses Bild entstanden. Die Aussage zu dem Bild ist “Lass deinen Gefühlen freien Lauf und male auf was du fühlst”

Liam, 15 Jahre:

„Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, was man so am Anfang fühlt, wenn man sich im Klaren wird, dass man Queer ist. Und das Erste, was mir einfiel, man fühlt sich allein, egal ob man unterstützende Eltern hat oder eben nicht.  Das wollte ich mit meinem Bild ausdrücken. Du bist nicht allein, es gibt uns überall, und falls du Hilfe brauchst, wird es jemanden geben, der dich versteht.“

LGBTQ+ AG Gymnasium Hochdahl, 14-16 Jahre:

„Der Titel des Werkes lautet “The closet”. Wir haben uns mit der AG einige Stunden zusammen gesetzt und überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir das Problem der Angst sich zu outen oder noch nicht geoutet zu sein zeigen wollen. Dafür haben wir uns das Englische Sprichwort “to be in the closet” als Anregung genutzt.

Wir hatten überlegt ob ein gemaltes Bild nicht gut wäre hatten uns dann aber geeinigt, dass ein Foto dafür sorgt dass das Problem realer wirkt. Zudem haben wir versucht durch den Hintergrund und den Schnitt noch ein bisschen zu zeigen, dass man sich in einem Schulgebäude befindet, um ein Umfeld zu zeigen in dem Outings ein großes Thema sind.“

Jennifer, 16 Jahre:

„Mit meiner Zeichnung möchte ich ein bestimmtes Ziel vermitteln, erkennen das das Geschlecht, die Herkunft oder Ähnliches keine Auswirkung auf das Innere eines Menschen hat, denn schließlich sind wir im Inneren alle gleich.“

Flo, 15 Jahre

Bild 1: Titel: “Das Brennende Einhorn”

Dieses Werk ist eine Hommage an “Die Brennende Giraffe” von Salvadore Dali. Ein typisches Motiv in Dalis Werken sind Schubladen. Diese inspirierten mich in besonderer Weise, da ich mich sehr an meine Lebensrealität erinnert fühle, in der viele Menschen versuchen, mich gegen meinen Willen in Schubladen zu stecken. Durch diesen Konflikt kam ich auf die Idee, der Schublade Herr zur werden und machte sie zu einem zentralen Element meines Werkes über das Gehen mit dem HERZEN und nicht mit dem KOPF.
Das Schubladendenken ist verführerisch einfach, aber zugleich auch tückisch, denn einerseits passt alles in die Schubladen hinein, aber andererseits wird das dem eigentlichen Menschen dahinter nie gerecht. Sie können offen oder geschlossen sein. Wichtig ist, dass ich selbst bestimmen kann, was ich daraus mache und was ich der Welt von mir zeigen möchte. Ich vertraue dem HERZEN, denn es weiß mehr.

 

Bild 2: Titel:   (                                            )

Künstlerkürzel: MFG

8 AFL Teilnehmer, zwischen 19 und 27 Jahren:

„In der “oneline” – Umrandung sind verschiedene Dastellungen von Menschen abgebildet, die die Vielfalt der LGBTQ+ Szene andeuten sollen, ebenso verschiedene Symbole der Liebe und Freiheit.Die Blumen symbolisieren eine lebensfrohe Diversität, die Farben der Blüten bilden einige Pride Flags ab. Die Stile tragen dezente Beschriftungen, damit auch Menschen, die bisher wenig Berührungspunkte mit dem Thema haben, die Symbolik erkennen.Der Banner mit dem Schriftzug ist ein Pflaster, um zu Symbolisieren, dass viele Menschen aus diesen Gruppierungen schon Verletzungen in jeglicher Form erfahren haben. Der Spruch soll ausdrücken das Liebe vielfältig ist und zur Toleranz aufrufen.

Unsere Gruppe hat sich durch den Aufruf an dem Kreativwettbewerb teilzunehmen, teilweise erstmalig offen mit diesem Thema beschäftigt, was zu angeregten Gesprächen und Auseinandersetzung mit der Vielfalt der Szene beigetragen hat.“

Luisa Maria Töller, 20 Jahre:

„Bekannte Persönlichkeiten sind Vorbilder für viele junge Menschen auf der ganzen Welt. Deswegen habe ich mir überlegt ein Plakat mit diesen Vorbildern zu gestalten. Zu sehen sind Idole aus der Popkultur, bezogen auf die junge Generation: Lady Gaga, die schon immer eine Ikone für die LGBTQI*-Community war, Riccardo Simonetti, der sich vor allem in Deutschland für die Rechte der Community einsetzt, Selbstbewusstsein vermittelt und auch LGBTQI*-Beauftragter im Europarat ist, Lil Nas X, der sich in der Rap-Community der USA als schwul geoutet hat, Harry Styles, der mit geschlechtsspezifischen Merkmalen, zum Beispiel durch das Tragen von Kleidern, aufräumt und Miley Cyrus, für die dasselbe wie für Lady Gaga gilt und die selbst bisexuell ist. Diese Menschen sind Vorbilder für junge Leute und zeigen, wie wichtig es ist laut zu sein und seiner Freiheit eine Stimme zu geben. Das Design des Plakats ist inspiriert von dem den Plakaten des CSD 2020 in Berlin (Everx Riot Starts With Your Voice, 50 Jahre Stonewall).

Ich selbst bin kein Teil der Community, ich bin eine junge heterosexuelle Frau, aber ich möchte unterstützen. Denn auch wenn ich nicht betroffen bin, heißt das nicht, dass ich nichts dazu beitragen sollte, die Leben der Menschen der Community einfacher zu machen“

Maro, 14 Jahre:

„Titel: „the favourite movie“ [Die 2. Person von links ist ungeoutet, kein Ally :)] .“

Lucy, 15 Jahre:

 

„Mein Werk ist eine Mischung aus Collage, Malerei und “Doodle” (also gekritzel :)) und ist ein Comic. Es stellt den Unterschied zwischen Verdrängung der Gefühle aufgrund der sehr voreingenommenen Gesellschaft sowie dem freien Lauf der eigenen Gefühle dar. Wenn du Gefühle verdrängst fühlst du dich wie gefangen. Du hast Angst, diese zuzulassen da die Gesellschaft dich dafür verurteilen könnte. Der Nachteil: Du fühlst sich gefangen, eingeengt und wie ein Klon der genauso ist und fühlt wie man es von ihm erwartet und wie jeder andere ist und fühlt. Kein bisschen individuell. Lässt du jedoch deine eigenen Gefühle zu und schließt das Tor der Freiheit in dir selbst mit dem Schlüssel (Gefühle) auf, ist es wie eine Verwandlung.

Du bist frei.

Plötzlich sieht das Leben bunt und lebenswert aus und du bist mit so viel weniger Sorgen konfrontiert. Du bist ein anderer Mensch der von der Masse abhebt mit seinen eigenen wunderbaren Gefühlen die jeder zu akzeptieren hat. Niemand hat das Recht über deine Gefühle zu urteilen, und wagt es doch jemand, dann sollte es dir am naja… Ar*** vorbei gehen, denn du bist du und du bist wunderbar mit all deinen Gefühlen so wie du bist.Nur durch eigene Gefühle kannst du dich frei fühlen, aufblühen und einfach glücklich sein.“

Hellen-Keller-Schule (Onur, Armando, Karim, Riccardo, Mand) 13-16 Jahre:

 

„Insgesamt 8 Schüler:innen im Alter von 13 bis 16 Jahren der Klasse O1 haben im Unterricht an dem Thema „Liebe ist…“ gearbeitet und erstmal Begriffe und Ideen zu dem Thema gesammelt. Dann wurden Herzen aus Pappmasche gebastelt und es wurden Bilder zu dem Thema rausgesucht. Im Anschluss wurden die Herzen dann gestaltet und beklebt. Auch wurden Fotos gemacht, um aus den Herzen eine Collage machen zu können – diese seht ihr hier nun als unser Kunstwerk. Im Anschluss soll die Teilnahme am Wettbewerb genutzt werden, um weiter an dem Thema „LGTBQ*“ zu arbeiten.“

Dazu wurden folgende Bilder benutzt: Weblinks zu den Bildern (Stand 16.09.2021):

Lilli, 15 Jahre:

„Ich habe mir gedacht das ein queeres Paar zum Thema passen würde. :)“

 

Juna, 14 Jahre:

„Dieses Bild steht für Freiheit. Es gibt immer noch zu viele Menschen, die aufgrund ihrer Sexualität benachteiligt werden. In der Mitte meines Bilds steht groß LGBTQA+ (das Pluszeichen, damit sich alle angesprochen fühlen). Die Personen unter dem Schriftzug halten sich an den Händen als Zeichen gegenseitiger Unterstützung. Ich habe die Figuren extra in unterschiedlichen Farben, Formen und Größen gemalt, um herauszustellen, dass jede davon gleichermaßen dazugehört. Generell habe ich das Bild sehr bunt gestaltet und viele Flaggen hinzugefügt, um die Vielfalt darzustellen. Die Flagge unten links in der Ecke steht für alle anderen Sexualitäten, da ich nicht über 1.000 unterschiedliche Flaggen auf das Bild bekommen hätte.“

Kevin, 17 Jahre

„Jeder Mensch soll so bleiben, wie er ist.

Und man sollte jeden so respektieren, so wie man ist

Elisha, 17 Jahre

„Der Satz kam mir in den Kopf als ich über meine Zukunft nachgedacht habe. Für mich ist es immer wichtig gewesen alle Menschen in meinem Umfeld zufrieden stellen aber wenn man an dem Punkt ankommt, an dem man aufhören muss man selbst zu sein, hinterfragt man dann doch ob es das wirklich wert ist. Ich möchte mich nicht verstellen nur weil ich nicht in das Bild von jemand anderem passe. Mit dem Bild möchte ich das Unverständnis gegenüber LGBT vieler Menschen (leider sehr häufig auch innerhalb der Familie) darstellen.“

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Gesamtschule Velbert

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Realschule Kastanienallee Velbert, 12-15 Jahre

„Schon im letzten Schuljahr haben wir viele Diskussionen zu dem Thema Gendern in der Schule geführt. WIr haben Schüler*innen, die sich nicht verstecken und an einigen Tagen mit Regenbogenfahne in die Schule kamen. Diese Fahne haben wir auch auf unserer Homepage veröffentlicht mit dem Zusatz: Wir leben Toleranz, Vielfalt und Respekt. Das Ergebnis waren eine Flut an Hasskommentaren: “Alle mit Fahne gehören geköpft”, “da muss ein Exorzist dran” oder “sperrt sie in den Kerker, bis sie wieder normal sind”. Die drei Schüler*Innen ließen sich nicht unter kriegen und wir starteten das Schuljahr mit drei Projekttagen zu genau diesen Themen, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Nun haben wir zum Abschluss des Themas ein Konzertabend am 29.10. bei uns in der Aula. Thema: W.I.R ein Konzert für Toleranz und Vielfalt. Schauen Sie doch mal auf www.rsk-velbert.de

Dazu ein kurzer Clip von uns in der Hoffnung, dass wir für das Konzert einen kleinen Zuschuss bekommen.“

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Judith, 14 Jahre und Amelie, 15 Jahre:

„Meine Freundin Amélie und ich (Judith) haben eine Torte gebacken und mit einer LGBTQ Flagge aus Süßigkeiten verziert. Wir haben in unser Video ein paar Flaggen reingepackt, da das Video zu kurz ist haben nicht alle reingepasst.“

Julia, 21 Jahre:

„Ich denke wir haben die Möglichkeit Veränderung in dieser Gesellschaft zu bewirken, denn was ist schon “normal”? Jeder hat seine Eigenheiten, die einen doch gerade erst besonders machen und wofür wir einander schätzen sollten. Es sollte sich niemand das Recht heraus nehmen andere zu verurteilen, sei es aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder sonst was. Gerade durch unsere Vielfalt schaffen wir so viel Neues und Wunderbares, was wir alle bestimmt nicht missen wollen! Liebe zu verbreiten ist so viel wichtiger als Hass. Es kostet vielleicht zunächst teils etwas Überwindung, aber wir alle können- und sollten- es üben, um einem jeden in unserer Gesellschaft das Gefühl der Dazugehörigkeit zu vermitteln.“

Silvina, 12 Jahre:

„Essen: Pasta mit Tomatensoße; Donuts; Macarons, aus Knete.“

Luka, 19 Jahre:

„liebe wenn du willst“

May und Stella, 18 Jahre:

„Dies ist ein Werk von mir und meiner Schwester Stella. – Mein Name ist May, ich bin agender und pansexuell, weil ich grundsätzlich keine Menschen durch Geschlechter unterscheide, mich selbst inclusive. Für mich zählt die Person selbst, ihr Charakter, ihre Geschichte, aber nicht irgendein Label, das ihr im schlimmsten Fall noch von der Gesellschaft aufgezwungen wird, bloß, weil sie mit bestimmten Merkmalen geboren ist. Viele meiner Freunde und Bekannten haben täglich Probleme, mit ihrer Geschlechtsdysphorie umzugehen und häufig sind das Problem nicht die körperlichen Merkmale selbst, sondern der Fakt, das andere Menschen sie aufgrund dieser Merkmale in eine Schublade stecken, in die sie nicht gehören.

Ich zum Beispiel werde grundsätzlich als weiblich angesehen, die meisten Menschen nutzen das Pronomen “sie”. Ich hätte kein Problem damit, ich nutze alle Pronomen, allerdings fühle ich mich häufig in diese eine typisch weibliche Richtung gedrängt, weil es eben meist das einzige Pronomen ist, das verwendet wird. Und dieses Gefühl ist sehr unangenehm. Ich wünsche mir, dass wir aufhören, Menschen in “Gruppe männlich” und “Gruppe weiblich” einzusortieren. Es gibt so viel mehr als nur schwarz und weiß!

Phoenix 17 Jahre

Text: „Mein Werk ist eine Mischung aus Text, poetry slam und Gedichten, alle weiteren Infos stehen in der pdf.“

Bild: „Mein Werk “Schmetterling Seelen” Bzw auf Englisch “butterfly siblings” Ist als Gedenken an meine Toten queeren Geschwister entstanden vor allem meine transgeschwister die Opfer von Gewalt wurden. Verbaler, physischer oder psychischer. Gewalt in Form von Beleidigung, Schlägen, Tritte, spucken, schimpfen, verfolgen, Vergewaltigungen und Sorge Morden. Bitte vergisst sie nicht bitte vergisst nicht meine Toten Geschwister die durch Suizid und gesellschaftlichen Druck sterben bitte.“

We are not free yet

May, 18 Jahre:

„Es werden weltweit Millionen von Menschen diskriminiert, verfolgt und teils sogar umgebracht, nur weil sie lieben, wen sie lieben, weil sie sind, wie sie sind. Viele von ihnen haben keine Möglichkeit, dieser Situation zu entfliehen. Sie sind meist hilflos. In meinem kleinen Cartoon geht es also um den kleinen Drachen Blaze. Er hilft diesen Menschen, ist ihr Freund und bietet ihnen Schutz, egal wo auf der Welt sie sich beschützen (daher die englische Sprache, unsere internationale Verkehrssprache). Ich denke, viele von uns könnten einen solchen Freund gebrauchen… .“

Sydney, 15 Jahre:

„Was bedeutet eigentlich Freiheit?
Unter Freiheit verstehe ich das Recht zu lieben, wen man will. Aber warum wird es dann manchen Menschen verboten, indem ihnen gesagt wird, ihre sexuelle Identität sei nicht die Richtige?

Mit meinem kleinen Werk möchte ich zeigen, dass die Liebe kein Geschlecht kennt. Es gibt keinen Grund, sich für seine sexuelle Identität zu schämen oder sich gar verändern zu wollen.

FREIHEIT IST, WENN DU ENTSCHEIDEN DARFST WEN DU LIEBST.

Was ich hiermit erreichen möchte ist, dass ihr wisst: Niemand muss sich verändern, denn die Welt ist bunt und so soll es auch sein!“

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Hervé, 24 Jahre

„bei meinem Projekt handelt es sich um pride Es spielt keine Rolle, welche Hautfarbe oder welche sexuelle Orientierung du hast, nichts davon ist wirklich wichtig, am Ende des Tages kommt es nur auf deine Leidenschaft an und wie sehr du wirklich an dich glaubst, das Wichtigste ist, dass du dein Leben für dich lebst“

Thea, 17 Jahre

„Das Werk habe ich mit einer Freundin aus Ton plastiziert. Anschließend haben wir es noch auf einen passenden Hintergrund gesetzt. Es stellt zwei Frauen da.“

Etienne, 18 Jahre

„Mein Werk verkörpert hauptsächlich Transsexualität. Durch das aus Draht geformte Venussymbol und das Marssymbol werden die zwei stereotypischen Gender Mann und Frau dargestellt. Die Farben pink und blau sollen hier die konservative Denkweise unterstreichen.

Indem ich beide Symbole miteinander verschmelzen ließ, betone ich, dass es die Möglichkeit gibt das Geschlecht zu wechseln oder gar teil von beidem zu sein. Somit ist ebenfalls Intersexualität und Genderfluid möglich, sowie viele weitere Sexualitäten. Mein Werk ist dementsprechend multifunktional 😉 .“

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Podcast

Unser Podcast ist Online!

Der Podcast rund um das Thema LGBTQI+, die Community und vor allen Dingen der Dialog, den es braucht, damit eins wieder in den Vordergrund rückt: Dass wir alle fühlende Menschen sind.

In diesem Podcast werden verschiedene Fragen geklärt rund um Sexualität, Identität, Coming-Out und vieles mehr. Echte Talk-Partner:innen erzählen ihre Geschichten und Erfahrungswerte und schaffen den Austausch, den es heute immer noch braucht.

Dabei steht außer Frage, dass hier nicht mit tadelndem Finger gehoben, sondern gemeinsam ein Bewusstsein geschaffen wird, durch welches gerade in der Bildung und Pädagogik, ob privat oder gesellschaftlich, ein Mehrwert für die Zukunft geschaffen wird.

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